• Aktuelles

      Aktuelles

    • Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge
      Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung


      Frist für alte Holzöfen läuft ab

      Quelle: Haus und Grund Rheinland-Pfalz, Heft 05/2017, S. 14

      In deutschen Haushalten stehen rund 10 Millionen Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamine, Pelletöfen und Kochherde. Viele von Ihnen sind technisch veraltet und werden den aktuellen Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr gerecht. Darum sind seit Januar 2015 schrittweise alte Feuerstätten stillzulegen, nachzurüsten oder auszutauschen, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der so genannten ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immisionsschutzgesetzes (1. BIMSchV) nicht genügen.

      Jetzt steht die nächste große Austauschwelle an: Waren es Anfang 2015 alle Geräte, die 40 Jahre oder älter sind, betrifft die nun anstehende Maßnahme alle Holzfeuerungen mit einer Typprüfung vor 1. Januar 1985.

      „Feuerstättenampel“

      Laut Statistik sind über eine Million Altgeräte von dieser zweiten Austauschwelle betroffen; die Geräte sind zum Stichtag dann mindestens 32 Jahre alt. Damit sowohl der Betreiber als auch der Schornsteinfeger die Feuerstätte einordnen können, haben der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der HKI Industrivberband Haus-, Heiz- und Küchentechnik die „Feuerstättenampel“ entwickelt (siehe Grafik).

      Bei der Feuerstättenschau des Ofens ermittelt der Schornsteinfeger anhand des Typenschildes am Ofen und der Ampelfarben das technische Alter.

      „Rot“ bedeutet das Gerät ist bereits überfällig, „abgestuftes Orange“ zeigen die Fristen Ende 2017, 2020 und 2024 auf und weisen den Verbraucher darauf hin, bis wann er die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen hat. Wenn die Ampel auf „grün“ steht, kann das Gerät auch in Zukunft weiter betrieben werden.

      Online Datenbank des HKI

      Für die Einordnung der Feuerstätte kann außerdem auf die Online-Datenbank des HKI (www.ratgeber-ofen.de) zurückgegriffen werden, um auch ohne Unterstützung des Schornsteinfegers den Status einer Holzfeuerung festzustellen. In dieser Datenbank befinden sich alle relevanten Informationen von über 5.000 Geräten. Über eine Suchfunktion lässt sich ermitteln, ob die Feuerstätte den Anforderungen der 1. BImSchV entspricht.

      Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge
      Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung


      Frist für alte Holzöfen läuft ab

      Quelle: Haus und Grund Rheinland-Pfalz, Heft 05/2017, S. 14

      In deutschen Haushalten stehen rund 10 Millionen Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamine, Pelletöfen und Kochherde. Viele von Ihnen sind technisch veraltet und werden den aktuellen Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr gerecht. Darum sind seit Januar 2015 schrittweise alte Feuerstätten stillzulegen, nachzurüsten oder auszutauschen, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der so genannten ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immisionsschutzgesetzes (1. BIMSchV) nicht genügen.

      Jetzt steht die nächste große Austauschwelle an: Waren es Anfang 2015 alle Geräte, die 40 Jahre oder älter sind, betrifft die nun anstehende Maßnahme alle Holzfeuerungen mit einer Typprüfung vor 1. Januar 1985.

      „Feuerstättenampel“

      Laut Statistik sind über eine Million Altgeräte von dieser zweiten Austauschwelle betroffen; die Geräte sind zum Stichtag dann mindestens 32 Jahre alt. Damit sowohl der Betreiber als auch der Schornsteinfeger die Feuerstätte einordnen können, haben der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der HKI Industrivberband Haus-, Heiz- und Küchentechnik die „Feuerstättenampel“ entwickelt (siehe Grafik).

      Bei der Feuerstättenschau des Ofens ermittelt der Schornsteinfeger anhand des Typenschildes am Ofen und der Ampelfarben das technische Alter.

      „Rot“ bedeutet das Gerät ist bereits überfällig, „abgestuftes Orange“ zeigen die Fristen Ende 2017, 2020 und 2024 auf und weisen den Verbraucher darauf hin, bis wann er die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen hat. Wenn die Ampel auf „grün“ steht, kann das Gerät auch in Zukunft weiter betrieben werden.

      Online Datenbank des HKI

      Für die Einordnung der Feuerstätte kann außerdem auf die Online-Datenbank des HKI (www.ratgeber-ofen.de) zurückgegriffen werden, um auch ohne Unterstützung des Schornsteinfegers den Status einer Holzfeuerung festzustellen. In dieser Datenbank befinden sich alle relevanten Informationen von über 5.000 Geräten. Über eine Suchfunktion lässt sich ermitteln, ob die Feuerstätte den Anforderungen der 1. BImSchV entspricht.

    • Weniger Erbschaftsteuer

      Quelle: F.A.Z. vom 01.06.2017

      Bei Erbschaft und Schenkung von Immobilien können hohe Steuern anfallen. Aber es gibt manchmal einen Weg, die Steuerlast zu senken.

      Wer eine Immobilie erbt oder geschenkt bekommt, muss bei Überschreitung der Freibeträge Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen. Steuersatz und Steuerfreibetrag richten sich nach der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen dem Erblasser oder Schenkenden und dem Begünstigten. Der Steuerfreibetrag wird alle zehn Jahre neu gewährt und liegt zwischen 20.000 (keine Verwandtschaft) und 500.000 Euro (Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, nicht aber Lebensgefährten). Doch wie bemisst sich der Wert der Immobilie?

      Der steuerlich anzusetzende Wert der Immobilie ist nach den Regeln des Bewertungsgesetzes zu ermitteln. Das Bewertungsgesetz gibt in Abhängigkeit von der Nutzung der Immobilie ein standardisiertes Bewertungsverfahren vor. Zur Entlastung der Finanzämter und der Steuerpflichtigen arbeitet der Gesetzgeber hierbei mit Typisierungen und Pauschalierungen. Hierdurch bleiben jedoch die objekt- oder lagespezifischen Eigenschaften der Immobilie unberücksichtigt, so dass der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte steuerliche Wert höher sein kann als der tatsächliche Verkehrswert.

      Das könnte etwa der Fall sein bei einem Instandhaltungsstau an der Immobilie, einschränkenden Sonderrechten wie einem Dauerwohnrecht, Altlasten oder einer unattraktiven Lage der Immobilie. Die Typisierung nach dem Gesetz würde dann dazu führen, dass der Wert der Immobilie und damit die zu zahlende Steuer zu hoch wäre.

      Daher hat der Gesetzgeber in § 198 des Bewertungsgesetzes (BewG) eine Öffnungsklausel vorgesehen. Danach ist der Verkehrswert der Immobilie anzusetzen, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass dieser niedriger ist als der steuerliche Wert. Daher kann insbesondere bei Vorlage besonderer Umstände (wie etwa eines Instandhaltungsstaus oder bei Altlasten) die Einholung eines Verkehrswertgutachtens sinnvoll sein und zu einer niedrigen Steuerbelastung führen.

      Weniger Erbschaftsteuer

      Quelle: F.A.Z. vom 01.06.2017

      Bei Erbschaft und Schenkung von Immobilien können hohe Steuern anfallen. Aber es gibt manchmal einen Weg, die Steuerlast zu senken.

      Wer eine Immobilie erbt oder geschenkt bekommt, muss bei Überschreitung der Freibeträge Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen. Steuersatz und Steuerfreibetrag richten sich nach der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen dem Erblasser oder Schenkenden und dem Begünstigten. Der Steuerfreibetrag wird alle zehn Jahre neu gewährt und liegt zwischen 20.000 (keine Verwandtschaft) und 500.000 Euro (Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, nicht aber Lebensgefährten). Doch wie bemisst sich der Wert der Immobilie?

      Der steuerlich anzusetzende Wert der Immobilie ist nach den Regeln des Bewertungsgesetzes zu ermitteln. Das Bewertungsgesetz gibt in Abhängigkeit von der Nutzung der Immobilie ein standardisiertes Bewertungsverfahren vor. Zur Entlastung der Finanzämter und der Steuerpflichtigen arbeitet der Gesetzgeber hierbei mit Typisierungen und Pauschalierungen. Hierdurch bleiben jedoch die objekt- oder lagespezifischen Eigenschaften der Immobilie unberücksichtigt, so dass der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte steuerliche Wert höher sein kann als der tatsächliche Verkehrswert.

      Das könnte etwa der Fall sein bei einem Instandhaltungsstau an der Immobilie, einschränkenden Sonderrechten wie einem Dauerwohnrecht, Altlasten oder einer unattraktiven Lage der Immobilie. Die Typisierung nach dem Gesetz würde dann dazu führen, dass der Wert der Immobilie und damit die zu zahlende Steuer zu hoch wäre.

      Daher hat der Gesetzgeber in § 198 des Bewertungsgesetzes (BewG) eine Öffnungsklausel vorgesehen. Danach ist der Verkehrswert der Immobilie anzusetzen, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass dieser niedriger ist als der steuerliche Wert. Daher kann insbesondere bei Vorlage besonderer Umstände (wie etwa eines Instandhaltungsstaus oder bei Altlasten) die Einholung eines Verkehrswertgutachtens sinnvoll sein und zu einer niedrigen Steuerbelastung führen.